Tamarinde – die Frucht, die Nierensteine zerstört

 
 
Auch wenn sie nicht unbedingt gefährlich sind, verursachen sie extreme Schmerzen: Nierensteine. Im Lauf des Lebens erkrankt jeder 25. Deutsche an einer Nephrolithiasis. Nierensteine setzen sich aus Bestandteilen des Urins zusammen, die in weiterer Folge zu sogenannten Salzkristallen werden.
 
Nierensteine
 
Dabei können einzelne Nierensteine schon einmal einen Durchmesser von mehreren Zentimetern bekommen. Bleiben sie klein, verursachen sie kaum Probleme oder Schmerzen.
 
In vielen Fällen werden sie zufällig während einer Ultraschalluntersuchung entdeckt. Haben die Steine aber schon eine stattliche Größe, sodass sie auch im Harnleiter steckenbleiben, wird es schmerzhaft, da es zu einer Nierenkolik kommt. Dabei treten starke Schmerzen auf, die Frauen immer wieder mit Wehen vergleichen. Erbrechen und Übelkeit können ebenfalls auftreten. Die Nierensteine können auch für Blut im Urin sorgen, wenn sie die im Harnleiter befindliche Schleimhaut verletzen.
 
 
Lästig und schmerzhaft – die Nierensteine und ihre Behandlungsmöglichkeiten

Auch wenn sich die Medizin in den letzten Jahren und Jahrzehnten stets weiterentwickelt hat, gibt es nur sehr wenige Therapien, die dafür sorgen, dass die Nierensteine verschwinden. Cola, tierische Fette und oxalatreiche Speisen (Rhabarber) sollten – zumindest vorbeugend – vermieden werden. Auch genügend Wasser soll Nierensteine vorbeugen.

 
Doch wer einmal Probleme mit Nierensteinen hatte, wird sie (laut einer Statistik) immer wieder bekommen. Entscheidet man sich doch lieber für eine medikamentöse Therapie, gibt es ebenfalls nur wenige Optionen.
 
Die wohl effektivste Variante ist jene des invasiven Eingriffs: Der Mediziner führt ein Endoskop in die Harnröhre und versucht die Nierensteine zu zerstören. Ein Eingriff, der im Regelfall unter Vollnarkose stattfindet und am Ende für gute Ergebnisse sorgt. Das Problem: Die zerstörten Nierensteine müssen über den Harnleiter selbst abgesondert werden – ein unangenehmes Szenario.

 
 
Ist Tamarinde (Garcinia Cambogia) eine natürliche Wunderwaffe?

Es gibt aber eine vielversprechende Alternative, die mitunter dafür sorgen könnte, dass Nierensteine bald noch effektiver behandelt werden können: Die Malabar-Tamarinde, die auch als Gummigutt, indischer Kürbis oder Garcinia cambogia bekannt ist, soll nicht nur vorbeugend wirken, sondern auch eine effektive Therapie darstellen, wenn sich bereits Nierensteine gebildet haben.

 
Tamarinde - Garcinia Cambogia kann Nierensteine zerstören

Tamarinde (Garcinia Cambogia) kann Nierensteine zerstören

 
Bislang war die Tamarinde eine Heilfrucht gegen Augen- und Darmerkrankungen; nun haben amerikanische Forscher aber herausgefunden, dass der Bestandteil der Tamarinde, das Hydroxicitrat (HCA), auch Nierensteine zerstören kann.
 
Jeffrey D. Rimer und seine Wissenschaftler, die an der University of Houston, Texas, beschäftigt sind, verabreichten Patienten, die unter Nierensteinen litten, drei Tage sogenannte HCA-Präparate.
 
HCA hemmte dabei nicht nur das Wachstum der Nierensteine, sondern löste sie sogar auf. Zu Beginn glaubten die Forscher noch an Glück – nach mehreren Wiederholungen war klar, dass die Tamarinde sehr wohl eine Option darstellen könnte, um Nierensteinen den Kampf anzusagen. Bis die Tamarinde jedoch allen Patienten zur Verfügung steht, müssen noch mehrere Tests durchgeführt werden.
 
Bislang gibt es noch zu wenige Informationen über die Dosierungen und Langzeitauswirkungen. Doch fest steht, dass HCA “vielversprechend” sei. “Würde im alltäglichen Leben dasselbe Ergebnis wie im Labor erzielt werden, wäre das ein Durchbruch auf dem Gebiet der Behandlung von Nierensteinen”, so Jeffrey D. Rimer.
 
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Ein Kommentar zu “Tamarinde – die Frucht, die Nierensteine zerstört

  1. George

    Da ich ein gebürtiger Inder bin, weiß ich genau was Tamarinde ist. Das Bild hier zeigt keine Tamarinde sondern eine echte Kudampuli (Garcinia Cambogia), beide Früchte sind bekannt in der Ayurveda-Medizin und in den meisten Haushalten häufig zum kochen benutzt. Es ist schade, dass Sie solche verfälschten Informationen in Ihrer Website verbreiten und dadurch ahnungslose Internet Nutzer zu einem falschen Weg leiten.

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